Hallo Schnecke, heute schon geschleimt?

In manchen Restaurants sind Schnecken echte Renner. Ich hingegen halte nichts von diesen schleimigen Weichtieren, die mir nur allzu oft über den Weg ... kriechen.



Die Artenbeschreibung

Schnecken (Gastropoda, griechisch „Bauchfüßer“) sind eine Tierklasse aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca). Es ist die artenreichste der acht rezenten Klassen der Weichtiere und die einzige, die auch landlebende Arten hervorgebracht hat. Die Körpergröße der adulten Schnecken variiert von unter 0,5 mm (Ammonicera rota, Familie Omalogyridae) bis zu 75 cm (Aplysia vaccaria sowie die Große Rüsselschnecke Syrinx aruanus). Quelle Wikipedia.

 

Mehr als 63% aller Weichtiere sind Schnecken. Damit finde ich sollte man sich näher mit ihnen beschäftigen. Damit es zu keinen Verwechslungen kommt bedarf es vorher eine Definition, mit welcher Kategorie wir uns beschäftigen wollen

 

Die Schnecken Defintion laut OpenThesaurus:

1. eine Klasse der Weichtiere

a. Vertreter mit Schale (Schneckenhaus)

b. Vertreter ohne Schale

2. etwas, das einer Schnecke (insbesondere dem Schneckenhaus) vom Äußeren her ähnelt

3. umgangssprachlich, beleidigend: jemand, der sich langsam fortbewegt und/oder allgemein langsam ist

4. umgangssprachlich: eine gutaussehende Frau; Traumfrau

5. Kosename für weibliche Personen

6. Anatomie: Innenohrschnecke

7. Technik: Sonderform eines Zahnrades in einem Schneckengetriebe

8. Musik: verzierter Schlussteil des Halses einiger Streichinstrumenten

 

Wir werden uns auf die Punkte 1 und teilweise 2 konzentrieren. Auch wenn Punkt 3 naheliegend wäre, so lassen wir diese Unterart der Schnecken vorerst aus. Nicht zu Verwechseln ist die Weichtierart der Schnecken mit der Gattung Klugscheißer, die ebenfalls oft anzutreffen ist und ebenfalls dem Stamm der Weichtiere angehört. Neben den gleichorientierten Arschkriechern werden die Schnecken Exemplare gerne auch liebevoll Schleimer genannt.


Merkmale

Schnecken bestehen aus Kopf und Fuß, zusammen oft auch als Kopffuß bezeichnet. Die hinterlassene Schleimspur ist ein typisches Zeichen, dass vor kurzem ein Schleimer am Werk war. Betroffenen Nichtschnecken sieht man die Begegnung mit der Schnecke deutlich an.

 

Schnecken zeichnen sich durch ausschmückende Satzbildungen, zu meist uninteressanten Nebenthemen, aus, die beim Erreichen der Informationen im Gehirn meist in Sekundenbruchteilen zu einem Würgereflex führen. Wird dieser Reflex unterdrückt, schießt die Reflexenergie in die Nackenhaare, die sich sofort aufstellen und Adrenalin produzieren, um so schnell wie möglich die Flucht ergreifen zu können.

 

Bei manchen Mitgliedern der Nichtschnecken Gemeinschaft scheint eine natürliche Abwehrfunktion aktiv zu werden, die eine selektive, zeitlich begrenzte, Taubheit verursacht, um das Gehirn vor dem Informationsschleim zu schützen, gepaart mit einem Wackeldackel kopfnicken. Andere werden wiederum aktiv und versuchen mit abwischenden Handbewegungen den imaginären Schleim von sich zu waschen. Hie und da wurden auch schon post-traumatische Ohren- und Mundspülungen beobachtet.

 

Neuesten Studien zufolge wirkt der abgegebene Schleim zuerst süßlich und verführerisch, bekommt jedoch sehr schnell einen bitteren Beigeschmack. Bei übermäßigem Konsum droht die Assimilation, oder bestenfalls schnelle Tod durch sterben.

 

Ein weiteres Merkmal ist die langsame Fortbewegung, die auf Punkt 3 der Definition zutrifft. Um eine Verwechslung mit langsamen Nichtschnecken vorzubeugen darf dieses Merkmal nur in Verbindung mit anderen Merkmalen zur Identifkation verwendet werden.


Schale oder Gehäuse

Das Gehäuse der Schnecke ist der Rückzugsort bei allzu heftiger Präsenz ihrer Artverwandten , den Klugscheißern und dient bei starker Sonneneinstrahlung dem Schutz, der allerdings nur kurz wirksam ist. In der Evolution der Schnecken starten diese oft mit Gehäuse mit wenig herumgeschleime, die sich nur bei feuchten Verhältnissen nach außen wagen. Je länger geschleimt wird, desto mehr löst sich das Gehäuse durch den Schleim auf. Über bleibt das Endstadium der Nacktschnecke, die bei jeder Witterung ans Tageslicht kommt. Unbeirrt von der Reaktion des Umfelds wird geschleimt. Damit ist diese Art sehr gefährlich und kann hinter jeder Büroecke auf der Lauer liegen. Gerade in Kaffeeküchen ist eine hohe Konzentration an Nacktschnecken messbar.

 

Während die Schnecken mit Gehäuse noch eine Reststabilität und Standhaftigkeit zeigen, sind die rückgratlosen Nacktschnecken das Paradebeispiel eines Weichtiers, die sich selbst bei Konfrontation aus jeder Situation winden können.


Fortbewegung und Orientierung

Als Fortbewegung dient die schon des öfteren erwähnten Schleimspur. Durch heftiges dahingeplapper in der Fußgegend kommt es zu Bildung des Schleims, der zur leichteren Fortbewegung des Apparats dient. Es soll schon beobachtet worden sein, dass ein und die selbe Spur von mehreren Schnecken verwendet wurde.

 

Schnecken orientieren sich bei der Auswahl ihrer Opfer hierarchisch oft seitwärts und nach oben. Da sie am unteren Ende der Hierarchie stehen ist nur diese Art der Orientierung möglich. Die Seitwärtsbewegung ist auch typisch und unterscheidet Schleimer auch von den ihnen verwandten Arschkriechern, die wiederum streng nach oben orientiert sind.


Ernährung

Als Futterquelle dient Schnecken die Anerkennung des Opfers, die sehr selten erreicht wird. Aufgrund der dünn gesäten Anerkennung und der großen Anzahl an Schleimern, wurde schon oft Kannibalismus zwischen den Schnecken beobachtet, um die eigene Konkurrenz zu eliminieren und das eigene Schleimpotential zu erhöhen.


Verbreitung und Artenzahl

Die Schnecke ist weit verbreitet und in allen Bereichen und Branchen anzutreffen. Die Jungform ist schon in Schulen und Universitäten aktiv, wird dort jedoch aufgrund ihrer geringer Zahl von der Gruppendynamik zurückgehalten. Allerdings soll es auch hier schon einige Schläferzellen geben, die erst später aktiv werden. Weit verbreitet ist die Schnecke in den folgenden Bereichen:

  • Banken und Versicherung
  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
  • Information und Consulting

Wohingegen in anderen Bereichen ihre Anzahl nicht so hoch gemessen wurde:

  • Gewerbe und Handwerk
  • Industrie
  • Transport und Verkehr
  • Handel

Ihre Artenzahl wird bei 63% der Weichtiere auf eine Gesamtpopulation von 263.398.712 geschätzt und ist bei weitem nicht vom Aussterben bedroht.


"Nur bei schlechtem Wetter lässt es sich gut schleimen"


Paläontologie

Die ersten Ur-Exemplare unserer Art werden auf ca. 13 Millionen Jahr geschätzt und damit als relativ jung, im Vergleich zu denen der Schleimer, die bereits seit dem frühen Kambrium vor über 530 Millionen Jahren bekannt sind. Damit scheint es wenig verwunderlich, dass die genetische Struktur der Ur-Schleimer erhalten blieb und sich in diversen Unterarten der heutigen Lebewesen manifestierte.

 

Eine Theorie besagt auch, dass das Aussterben der Dinausaurier, die zwischen der Oberen Trias und der Kreide-Zeit lebten durch das unaufhaltsame Geschleime der Schnecken ausgelöst wurde. Durch fehlende Abwehrmechanismen stürzten sich Dinosaurier massenweise von Klippen, womit sie die Vorfahren der modernen Lemminge sind.


Systematik

Bei der äußeren Systematik sind die nächstverwandten Klassen noch nicht eindeutig identifiziert. Wie bereits erwähnt zählen Klugscheißer und Arschkriecher zu den noch lebenden Klassen. Hinzu kommt noch der Schmarotzer. Parasiten hingegen benutzen Schnecken zwar oft als Wirt, zählen aber nicht zu der Klasse dazu. Als Unterarten wurden der Elternschleimer, der Kollegenschleimer, der Chefschleimer, der Ichwilldirwasverkaufenschleimer und der Ichwillsexschleimer erkannt. Die verschiedenen Facetten lassen allerdings vermuten, dass diese Liste noch nicht vollständig ist.


Schnecken als Schädlinge

Schnecken sind Nahrungsgrundlage zahlreicher Tiere und Zwischenwirte vieler Parasiten und Krankheitserreger. Als Klimasünder in der zwischenmenschlichen Kommunikation sind sie auch für diverse Unstimmigkeiten und Kleinkriege innerhalb ihres Wirkungsradius verantwortlich. Daher sind sie sowohl als Sekundär- und Primär-Schadorganismen einzuordnen.


Schnecken als Nahrungsmittel

In manchen Teilen der Welt, vorzugsweise in Südeuropa, gelten Schnecken als Delikatesse und werden auf verschiedenste Arten zubereitet. Dies ist eine ganze natürliche Reaktion auf die Überpopulation der Schnecken. Allerdings ist das Verspeisen von Schnecken eine Hohe Kunst, die nicht allen zugängig ist und vorher sehr intensiv trainiert werden muss. Dafür gut geeignet sind Muscheln.


Takeaways

  1. Schleimer sind rückgratlose Weichtiere
  2. Gemeinsam mit Arschkriechern bearbeiten sie die obere Hierarchieebene, bewegen sich aber auch seitwärts
  3. Eine Verkäufer-Kunden Beiziehung ist sehr schneckenanfällig.
  4. Bei "hast du abgenommen" heult zu 97% der Schneckenalarm auf.
  5. Nur Parasiten und Südeuropäer mögen Schnecken.
  6. Nur bei schlechtem Wetter lässt es sich gut schleimen.

Call to action

Bist du selbst ein Schleimer, oder kennst du selbst welche? Wie sieht deine Strategie gegen Schleimer aus? Ignorieren, davonlaufen, essen? Hinterlaß mir doch einen Kommentar dazu.  Du kannst mir direkt über die contact Seite eine Nachricht zukommen lassen. Ich freue mich über jeden neuen Follower meiner Blogs. Um über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu bleiben melde dich für meinen Newsletter in der Sidebar an, oder hier: Newsletter abonnieren


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