Think Big. Start Small. Move Fast

6 Wörter, 7 Takeaways. Viele Menschen haben große Träume, aber warum bleiben es oft nur Träume? Ich möchte euch dazu ein paar meiner Erfahrungen mitgeben, warum auch ich meine Träume lange nicht zur Realität werden hab lassen. Holt euch die Hackz.



Das Hindernis.

Jahrelang hatte ich diese Stimme in mir, diesen Traum. Den Traum Geschichten zu schreiben, vielleicht ein ganzes Buch zu veröffentlichen, ja vielleicht sogar ein großer Autor zu werden. Aber kann ich überhaupt Geschichten schreiben? Ich hab das doch nie gelernt. Und worüber soll ich überhaupt schreiben? Es gibt doch so viele gute Autore, aber noch viel mehr die es gerne wären und es nie geworden sind. Und wen interessiert das was ich schreibe? Und wird es überhaupt jemanden gefallen? Und was, wenn es alle für den größten Mist überhaupt halten? Da fällt mir auf Anhieb die Hammer Geschichte von Paul Watzlawick ein: 

 

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. 

 

Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er ihn nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen ihn. Und was? 

 

Er hat ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von ihm ein Werkzeug borgen wollte, er gäbe es ihm sofort. Und warum sein Nachbar nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen ausschlagen? Leute wie der Kerl vergiften einem das Leben.

 

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Morgen“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Sie können Ihren Hammer behalten, Sie Rüpel!“

 

Treffender geht es wohl kaum. Welche Gedanken machen wir uns, wie wir vor anderen wirken und was sie über uns denken könnten. Dadurch schränken wir uns selbst so stark ein, dass wir uns erst gar nicht entfalten. Allein die Angst zu scheitern ist so groß, dass wir gar nicht anfangen unsere Träume zu leben.


Die Hackz

Start now

Träume zu haben ist toll (think big). Aber wie sollen sie Realität werden, wenn du nicht anfängst? Starte mit einem kleinen Versuch, aber starte. Wenn du für etwas brennst, dann fang einfach an.

 

Start small

Stecke nicht deine gesamte Energie in dein Projekt und starte nicht erst, wenn es für dich 100% fertig ist. Starte jetzt und starte mit einem kleinen Teil. So kannst du testen, ob das was du machen willst auch von irgendjemanden gebraucht, oder für sinnvoll empfunden wird. Wenn keiner darauf anspringt, dann passe dein Projekt an und probiers nochmal.

 

Think big

Wenn du ein großes Ziel hast, dann überlege dir, wie du es erreichen kannst. Plane deinen Weg dorthin und ziehe deinen Plan durch. Auch wenn du dein Ziel nicht gleich erreichst, oder nicht in der Zeit die du dir vorstellst, so wirst du trotzdem riesige Fortschritte gemacht haben, wenn du zurückschaust.

 

Hör nicht auf andere

Alle wissen es besser. Alle wissen, warum du scheitern wirst. Alle wissen, wie es besser funktioniert. Tatsache ist aber, dass die Anderen weder das probiert haben was du probierst, oder dabei gescheitert sind, oder es erreicht haben und es daher wirklich besser wissen. Hör auf jene die es wirklich geschafft haben. Sie werden dir nicht sagen, wie es nicht geht und warum gerade du es nicht schaffst.

 

Finde einen Fan

Finde einen Menschen, dem es gefällt, was du machst und du bist schon erfolgreich. Damit hast du schon mehr erreicht, als alle anderen dir je zugetraut hätten. Baue darauf auf und finde ähnliche Menschen. Dadurch entwickelst du deine eigene Zielgruppe. Lerne deine Zielgruppe kennen und was sie bewegt. Bleib aber dabei stets authentisch.

 



Zum Weiterlernen

Eris Ries - Lean Startup - erklärt wie man sein Unternehmen erfolgsorientiert und möglichst risikoarm aufbaut. Machen, messen, lernen, so das Grundkonzept. Hol dir das Buch und fang an.

 

Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen

 

 

Paul Watzlawick. Der Kommunikationswissenschaftler hat einige interessante Beiträge im therapeutischen Bereich erstellt. Erfahrt mehr über ihn auf wikipedia, oder durch eines seiner bekannten Werke: Anleitung zum Unglücklichsein

 

Paul Watzlawick auf Wikipedia

Anleitung zum Unglücklichsein

 


Die 7 Takeaways

1. Träume sind wichtig.
2. Um sie zu realisieren musst du aber anfangen.
3. Am besten heute. 
4. Starte mit einem kleinen Teil, lerne und verbessere dich.
5. Lass dir nicht von anderen einreden, dass es nicht funktioniert.
6. Finde und entwickle deine Zielgruppe.
7. Think Big - Start Small - Move Fast


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Kommentare: 2
  • #1

    Oli (Freitag, 01 April 2016 20:16)

    Hey Jochen,

    sehr schöne Aufstellung Deine 7 Takeaways! Erinnert mich an meine Startzeit - wobei ich mich gefühlt immer noch darin befinde...
    Lean Startup lese ich übrigens auch gerade - der Anfang ist sehr vielversprechend.

    VG
    Oli

  • #2

    Anna (Montag, 25 April 2016 08:54)

    Hallo,

    WOW!
    Schön zu lesen und sehr aufbauend..
    ich habe mit einem Foodblog gegonnen und hatte genügend Leute um mich herum, die es mir ausreden wollten.. Ich hab angefangen und weitergemacht.
    Momentan bin ich dabei mich etwas zu erweitern was meinen Blog angeht und da finde ich deine 7Takeaways echt klasse!

    VG dieAnnanas